Island Bevölkerung

Island hat eine Bevölkerungszahl von über 288200. Die Bevölkerung wächst im Jahr lediglich um 0.6 Prozent. Ungefähr die Hälfte aller Isländer wohnt in der Hauptstadt Reykjavik. Der Rest wohnt verstreut in kleineren Städten und Dörfern an der Küste entlang. Die Inselmitte ist unbewohnt. Die Bevölkerungsdichte beträgt nur 2.8 Personen pro Quadratkilometer, die niedrigste in Europa.

Da die meisten Isländer Nachfahren der Kelten und Norwegier sind, ist Island das am wenigsten rein skandinavische von allen Nordländern. Einwanderung wird streng kontrolliert. Lediglich 6 Prozent aller Isländer sind Einwanderer.

Die Menschen

Isländer sind gebildet und genießen sehr gute Gesundheitsvorsorge und Schulbildung. Der Lebensstandard ist hoch und die durchschnittliche Lebenserwartung für Männer ist 77 Jahre und für Frauen 82 Jahre.

Familiäre Bindungen sind stark in Island und die Menschen feiern nationale Feiertage und andere besondere Ereignisse mit ihren Familien. Isländer sind individualistisch, selbständig, freundlich und aufgeschlossen. Manche Isländer sind ein wenig schüchtern und zurückhaltend gegenüber Fremden, allerdings sollte dies nicht als Kaltherzigkeit interpretiert werden. Im Allgemeinen sind Isländer gastfreundliche und willkommensheißende Menschen.

Viele Isländer sind stolz auf ihre fortschrittliche, egalitäre und hoch gebildete Gesellschaft. Islands Kriminalitätsrate ist sehr niedrig und Armut/Obdachlosigkeit ist fast Null. Sauberkeit wird hoch bewertet und es gibt wenig Umweltverschmutzung.

Island ist das am meisten geografisch isolierte Land in Europa und nur dünn besiedelt, aber es ist wohlhabend und technologisch hoch entwickelt.